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„SG Bettringen hat das verdient"
Ausgezeichnet mit der Sportplakette des Bundespräsidenten
Der letzte offizielle Programmpunkt im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums war nochmal ein echter Höhepunkt. Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Richard Arnold übergaben der Sportgemeinde Bettringen mit der Sportplakette des Bundespräsidenten die höchst mögliche staatliche Auszeichnung. Von Alexander Vogt Erich Kümmel erhielt aus der Hand von OB Richard Arnold (links) und Landrat Klaus Pavel (rechts) die Sportplakette für die SG Bettringen. (Foto: UR) Schwäbisch Gmünd-Bettringen. Erich Kümmel, dem Vorsitzenden der SG Bettringen, kam es gerade recht, „dass wir etwas langsamer waren." Eigentlich hätte die Übergabe der Sportplakette des Bundespräsidenten bereits beim Festakt zum Jubiläumsauftakt im März stattfinden sollen. Weil die SGB aber diese Ehrung verspätet beantragt hatte, musste sich der größte Sportverein des Ostalbkreises noch etwas gedulden, ehe ihm diese Ehre zu teil wird. „Im Nachhinein ist das gut so. Beim Festakt wäre diese Auszeichnung eher untergegangen. Das ist heute ein würdiger Rahmen und eine tolle Geschichte", strahlte Kümmel über dieses vermeintliche Versehen. Für den würdigen Rahmen sorgten Ute und Stephan Schwenk mit der passenden musikalischen Umrahmung und die beiden multimedialen Dia-Shows von Paul Stadelmaier, mit denen die Sportgemeinde vorgestellt und auf den Festakt und das Sportwochenende zurückgeblickt wurde. So war eben erst gestern der große Augenblick gekommen, als Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Richard Arnold im Namen des Ostalbkreises und der Stadt Schwäbisch Gmünd die Urkunde und die Plakette unter den Augen zahlreicher Ehrengäste und Vereinsmitglieder Erich Kümmel übergaben. „Solch hohe Auszeichnungen kommen nicht oft vor und sind etwas ganz Besonderes. Wenn es aber ein Verein verdient hat, dann die SG Bettringen", stellte der Oberbürgermeister den Stellenwert dieser Würdigung heraus. Klaus Pavel nahm die Ehrung vor. „Es ist eine Würdigung, die auch für mich selten ist. Immerhin handelt es sich um die höchste Auszeichnung für Sportvereine in der Bundesrepublik Deutschland." Pavel betonte, die SG Bettringen habe die Sportplakette verdient. Gmünder Tagespost 14.09.2010
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 Gottesdienst Gaukinderturnfest  Eröffnung Gaukinderturnfest durch MdB Norbert Barthle |
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 Siegerehrung |
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 Grußworte Dr. Joachim Bläse  Auftritt Suebia Gymnastics |
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Mike Gegner trifft dreifach Jubiläums-Sportwochenende der SG Bettringen: WWG-Allstars gewinnen Promispiel mit 5:4
Am zweiten Tag ihres Sportwochenendes im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums hat die Sportgemeinde Bettringen ihrem Namen alle Ehre gemacht: Bei Jugendturnieren, einem Hochsprungmeeting, einer Schachdemonstration mit Ortsvorsteherin Brigitte Weiß und dem Promispiel mit ehemaligen Bundesligaprofis wurde am Samstag die sportliche Vielfalt großgeschrieben.
Von Alexander Vogt
„Unsere Erwartungen wurden bisher erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen", lautete das Fazit des Ersten Vorsitzenden Erich Kümmel am Samstagnachmittag. Die SGB hat sich auch am zweiten Tag des Sportwochenendes von ihrer besten Seite gezeigt und mit vielen Aktivitäten und Mitmachangeboten ihrer Abteilungen unter Beweis gestellt, dass die gesamte Bandbreite des Sports in Bettringen geboten ist. Ortsvorsteherin Brigitte Weiß geriet ins Schwärmen: „Das ist ein wahres Vorzeigejubiläum. Zu diesem Sportwochenende kann man alle Verantwortlichen und Mitglieder des Vereins nur beglückwünschen." Tischtennis-Jugendturnier: In der Uhlandhalle richtete die Tischtennisabteilung ein Jugendturnier der männlichen U 15 aus. Neben zwei Teams der SGB und des TSB Gmünd gingen der TSV Böbingen und TSV Rudersberg mit jeweils einem Team an den Start. Die Platzierungen: 1. TSB Gmünd, 2. TSV Rudersberg, 3. TSV Böbingen, 4. TSB Gmünd II, 5. SG Bettringen, 6. SG Bettringen II . Beachhandball: Auf dem Freibadparkplatz bot sich Gelegenheit für Beachhandball. Männlich, weibliche und gemischte Jugendteams aus Bettringen, Wißgoldingen und Bargau präsentierten temporeichen Handball. Auch im Duell zwischen Unterbettringen und Oberbettringen kamen die Handballerinnen und Handballer, aber vor allem die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Beachvolleyball: Jedes Jahr veranstaltet die Volleyballabteilung ein Familienturnier mit den Eltern und Geschwistern seiner Spielerinnen. Dieses wurde am Samstag im Rahmen des Jubiläums auf dem Beachfeld ausgetragen. Neun Mannschaften waren am Start. Streettennis: Unter der Leitung von Trainer Kai Ganick bot die Tennisabteilung auf dem Minispielfeld ein Training für Kinder unter zehn Jahren sowie einen Wettstreit um den stärksten Aufschlag an. Anhand eines Messgerätes wurden 156 Stundenkilometer von Marcel Spindler als Bestwert ermittelt. Jugendfußballturnier: Zehn F- und acht E-Jugendteams gingen auf Torejagd. Bei den F-Junioren besiegte Bettringen im Finale den FC Normannia mit 5:2. Die Platzierungen: 1. SG Bettringen 1, 2. Normannia Gmünd. 3. Hussenhofen, 4. VfL Iggingen, 5. Waldstetten, 6. FC Bargau, 7. SG Bettringen 2, 8. TV Weiler, 9. Straßdorf, 10. SG Bettringen 3. Bei den E-Junioren zogen beide Bettringer Teams ins Halbfinale ein, die Finalpaarung hieß dann aber TV Weiler gegen Normannia Gmünd - Weiler siegte 3:0. Platzierungen: 1. TV Weiler, 2. FC Norm. Gmünd, 3. SG Bettringen 1, 4. SG Bettringen 2, 5. TV Straßdorf, 6. VfL Iggingen, 7. Waldstetten, 8. FC Bargau. Hochsprungmeeting: Vier männliche und fünf weibliche Nachwuchsathleten demonstrierten beim Hochsprungmeeting, was an Dynamik, Athletik und Können bei diesem Sport nötig ist. Mario Bleier, 1,78 m groß, sprang mit 1,64 m nicht nur am höchsten, sondern wies mit zwölf Zentimetern auch den geringsten Unterschied auf. Freiluftschach: Ortsvorsteherin Brigitte Weiß nahm die Einladung von Abteilungsleiter Hermann Wahl zu einem Spiel dankend an. Gemeinsam traten beide gegen die zwei besten Bettringer Schachakteure Martin Fuchs und Volker Knollmayer an - Remis. Promispiel SGB-Auswahl gegen WWG-Allstars: Unter der Leitung des Bettringer Landesligaschiedsrichters Mike Böttigheimer standen sich die WWG-Allstars und eine Bettringer Auswahl gegenüber. Mit Buffy Ettmayer, Fritz Walter, Olaf Schmäler (VfB Stuttgart) und Dirk Wüllbier (Stuttgarter Kickers) liefen vier ehemalige Bundesligaprofis für die von Günter Schäfer trainierten WWG-Allstars auf. Nach einem ausgeglichenen Spiel mussten sich die Gastgeber, die Abteilungsleiter Hannes Barth betreute, knapp mit 4:5 geschlagen geben. Die Bettringer Treffer erzielten Roland Abele und Mike Gegner (3), auf der anderen Seite trafen Jürgen Eberle, Olaf Schmäler, Simon Barth (2) sowie Patrick Joos zum Endstand von 5:4 für die Allstars. Gmünder Tagespost 18.07.2010
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Tricks, Tanz und viele Tore
Sportabend beim 125 Jahre alten Jubiläumsverein SG Bettringen - Sport soll im Vordergrund stehen Erst ein Handballspiel mit Klasse-Mannschaften, dann die Bettringer „suebia gymnastics" mit ihrem neuen Programm, zum Abschlussgrandioses Kunst-Tischtennis - der Auftakt zum Jubiläums-Sportwochenende der SG Bettringen machte den zahlreichen Zuschauer in der vollbesetzten Uhlandhalle am Freitagabend viel Spaß. JAN SIGEL Pünktlich um 19 Uhr am Freitagabend eröffnete die SG Bettringen ihr Jubiläumswochenende zum 125-jährigen Vereinsbestehen. Den Gästen wurden bereits am ersten Abend viele Attraktionen geboten, aber der Reihe nach: Zu Beginn der Festivitäten gaben sich in der vollbesetzten Uhlandhalle die Handballmannschaften aus Bittenfeld und eine A-Jugend-Auswahl der Handballakademie aus Göppingen die Ehre. Ein hochklassiges Duell, denn die Handballer des TV Bittenfeld waren in der vergangenen Saison nur knapp am Aufstieg in die erste Bundesliga gescheitert. Und auch die Jugendlichen aus Göppingen wussten, wie mit einem Handball umgegangen werden muss. In einer packenden, aber fair geführten Partie, in der besonders die Torhüter zu überzeugen wussten, siegten am Ende die Zweitligisten verdient mit 40:24. So deutlich sich das Ergebnis liest, hielten die A-Jugendlichen doch lange Zeit mit, und konnten besonders in der ersten Hälfte den Profis Paroli bieten. Der Bittenfelder Arnor Gunnarsson, der bereits für die isländische Nationalmannschaft aktiv spielte, überzeugte ein ums andere Mal die Zuschauer mit schönen Aktionen und Toren. Doch auch die Spieler der Handballakademie standen ihm in nichts nach. Die Schiedsrichter Jochen Fischer und Klaus Schwenkel hatten zu keiner Zeit Probleme mit der fairen Partie. Und auch die Zuschauer hatten ihre Freude an diesem Spiel und unterstützten abwechselnd beide Mannschaften. Die Stimmung in der Uhlandhalle war sogar so gut, dass selbst dem jungen Michael Feifel zujubelten, der für das Wegwischen des Schweißes auf dem Feld verantwortlich war. Auch der Vorsitzende der SG Bettringen, Erich Kümmel, zeigte sich über das attraktive Spiel sehr erfreut. „So ein tolles Spiel passt zu so einer tollen Veranstaltung", meinte Kümmel. Das Highlight: „suebia gymnasics" Nachdem das umkämpfte Spiel zu Ende war, konnten sich die Gäste nur kurz mit einem Getränk oder einer Wurstsemmel „erholen", denn es ging Schlag auf Schlag weiter. Als nächste Attraktion für die Gäste der Jubiläumsfeier stand das „Highlight des Abends und des ganzen Festes", so Kümmel, auf dem Programm: der Auftritt der „suebia gymnastics". Sie überzeugten die vielen Zuschauer mit ihrem neuen Show-Programm und brachten die Menge zum Toben. Als sportlichen Abschluss des ersten Abends des Jubiläumswochenendes gab es für die Gäste eine Tischtennis-Trick- und Akrobatikshow mit dem dreifachen Europameister Milan Orlowski und dem zweifachen Vize-Weltmeister Jindrich Pansky. Beide zeigten den Zuschauern ihre Tischtenniskunst und spielten mal mit großen, mal mit kleinen Schlägern oder sogar mit dem Kopf die kleinen Plastikbälle hin und her. Erich Kümmel hatte ebenfalls seinen Spaß und hofft darauf, dass diese Show Werbung für den Tischtennissport in der Umgebung bringen wird. Rundum zufrieden zeigten sich am Ende die Bettringer Vereinsmitglieder von dem ersten Festtag. Denn nicht das Geldeinehmen mit möglichst vielen Zuschauer soll während des Jubiläums im Vordergrund stehen, sondern der Sport und dass den Leuten etwas geboten werde, sagte Kümmel. Gmünder Tagespost v. 17.07.2010
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Festakt zum Jubiläum
Jubiläum: Reck-Weltmeister Eberhard Gienger betont bei Feier der SG Bettringen die Vorzüge sportlicher Betätigung Die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft hervorzuheben, das war das Anliegen Eberhard Giengers. In seiner Rede zum 125-jährigen Bestehen der Sportgemeinde Bettringen 1885 appellierte der ehemalige Reck-Weltmeister und heute Bundestagsabgeordneter für die CDU an die Menschen, Sport zu treiben. Ihrer Gesundheit zuliebe und um die spürbar steigenden Kosten im Gesundheitswesen zu dämpfen.
„Die Tendenz zur Fettleibigkeit nimmt zu", sagte Eberhard Gienger in Bettringen. Und: „Es muss entgegengewirkt werden." Die dadurch verursachten hohen Kosten im Gesundheitswesen nähmen beängstigend zu. Daher müsse früh zu Bewegung und Sport angehalten werden. „In einem gesunden Körper sei ein gesunder Geist", korrigierte Gienger den vielzitierten Spruch. Der menschliche Körper sei von seiner Anlage her für wesentliche höhere Leistungen vorgesehen. „In der Steinzeit waren 30 bis 50 Kilometer die durchschnittliche Tagesleistung", verdeutlichte der olympische Bronzemedaillengewinner von Montreal 1976, „heute sind maximal 1000 Meter täglich keine Seltenheit." Das führe natürlich zu bisher unbekannten Krankheitsbildern, die nur ausreichend sportliche Betätigung mildern könne. „Ein Nebeneffekt von täglich zwei Stunden Sport", so der 36-malige Deutsche Meister am Reck, „ist die deutliche Leistungssteigerung in der Schule". Ein Versuch habe ergeben, dass Schüler, die täglich zwei Stunden Sportunterricht statt lediglich zwei Stunden wöchentlich erhielten, dieselbe schulische Leistung erbrächten wie Schüler, die in diesen Stunden regulär unterrichtet würden. „Denn Kinder", erklärte der Sportler des Jahres von 1971 und 1981, „nehmen sehr viel durch das Tun auf". Zur demographischen Entwicklung meinte Gienger: „Es ist zwar sehr nett, dass heute Menschen häufig 100 Jahre alt werden - aber in welcher Verfassung?" Hier könne Sport häufig teure Medizin ersetzen, die oft lediglich Symptome behandle. Doch sportliche Betätigung könne tatsächliche Heilung bewirken. Die positiven Segnungen des Sports wirkten auch bei der Integration verschiedener Menschengruppen mit. „Das gilt nicht nur für Migranten, sondern auch für behinderte Menschen", so der Reckweltmeister von 1974. Bestes Beispiel seien hierfür die Paralympics, die sich den Olympischen Spielen anschlössen. Selbst bei Straffälligen wirke Sport positiv. So habe das Angebot, Sporthallen zwischen 24 und 2 Uhr nutzen zu dürfen, bei gefährdeten Gruppen Anklang gefunden. „Es hat funktioniert", so Gienger, „nachdem man die ungekrönten Könige der Sporthallen, die Hausmeister, überzeugen konnte". Großes Lob zollte Eberhard Gienger den ehrenamtlich Tätigen. „50 Milliarden ist diese Arbeit wert, das ist ein Sechstel des Gesamthaushalts." Deren Einsatz gründe auf dem Willen zur Teilhabe an der Gesellschaft - und ihre Arbeit solle auch für sie nicht umsonst sein. So sollten zum Beispiel Helfer bei der Arbeitssuche ebenfalls Hilfe erhalten. Gmünder Tagespost 12.03.2010
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Applaus und Ehren anlässlich des 125-jährigen Vereinsjubiläums - Chronik der SG Bettringen auf 144 Seiten herausgegeben
Als die Geschichte der Sportgemeinschaft Bettringen ihren Anfang nahm, hieß der Reichskanzler Otto von Bismarck. 125 Jahre nach ihrer Gründung im Jahr 1885 feierte die SG Bettringen am gestrigen Sonntag mit einem Festakt in der Uhlandhalle Menschen, Erfolge und eine stolze Geschichte. Von Matthias Bolsinger Damals, als sich am 9. August des Jahres 1885 13 Erwachsene und acht Zöglinge dazu entschlossen hatten, den „Turnverein Unterbettringen" zu gründen, konnte wohl noch niemand erahnen, dass dieses Ereignis den Grundstein dafür legte, dass 125 Jahre später 2200 Menschen in acht Abteilungen von Fußball bis Schach Teil des größten Sportvereins des Ostabkreises sein würden - „Ihr seid die also Größten", rief Manfred Pawlita, Vorsitzender des Sportkreises Ostalb, mit einem Augenzwinkern den Gästen zu. Und nicht nur das: „Die SG Bettringen ist auch einer der erfolgreichsten Vereine im Raum Gmünd", erinnerte Gmünds Zweiter Bürgermeister Julius Mihm in seiner Begrüßung. Ein Festakt, dem offiziellen Charakter zum Trotz voller Humor, und trotz eines Programms von über zwei Stunden Länge alles andere als langweilig und oft ganz spontan. Für Tanja Rack, Choreographin der Suebia Gymnastics, die bei den Feierlichkeiten natürlich nicht fehlen durften, gab's ein Geburtstagsständchen, und CDU-Bundestagsabgeordneter Norbert Barthle, einst selbst in der A-Jugend der SG-Handballer aktiv, nahm's mit Humor, dass gerade er bei der Diskussionsrunde mit dem einzigen roten Tisch vorlieb nehmen musste. Auch Erich Kümmel, Vorsitzender der SG Bettringen, ließ sich, fernab von jeglichem Protokoll, bei der abschließenden Reckshow von Eberhard Gienger und Bernd Effing auf spontane Leibesübungen am Königsgerät ein. In 125 Jahren, darin waren sich alle einig, war es der SG Bettringen vorbildlich gelungen, den sich ändernden, und keinesfalls leichter werdenden Bedingungen anzupassen. Von Breitensport bis Spitzensport ist die SG vor allem in der Jugendarbeit bestens aufgestellt. „Wir gingen immer mit der Zeit und wir werden auch in Zukunft mit der Zeit gehen", versprach Erich Kümmel in seinem Schlusswort. Die Vergangenheit soll dabei aber auf keinen Fall ausgeblendet werden. „Aus Tradition familiär", lautet das Motto, welches sich die SG Bettringen für ihr Jubiläumsjahr auf die Fahnen schreibt. So investierte Otmar Kehrer unzählige Stunden in ein Jubiläumsbuch der SG, in dem auf 144 Seiten nicht nur die lange Geschichte des Vereins in Wort und Bild chronologisch skizziert wird, sondern auch Platz für Hintergründiges bleibt. Durch das Fehlen langwieriger Grußworte, dafür im Rahmen einer Gesprächsrunde, durften neben all dem Lob und all der Ehre für die Arbeit der SG - vom Deutschen Turnerbund gab es das „Walter-Kolb-Schild, vom Sportkreis eine Ehrenurkunde - auch ernstere Töne mitschwingen. „Leider", so Norbert Barthle, „stehen die Vereine immer mehr in Konkurrenz." Deswegen müsse das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen viel stärker gefördert werden. In dieselbe Kerbe schlug Landrat Klaus Pavel mit der Forderung, das Ehrenamt nicht nur verbal in höchsten Tönen zu loben, sondern es vielmehr praktisch belohnen, etwa auf dem Arbeitsmarkt. Eberhard Gienger, einst Reckweltmeister und Bronzemedaillengewinner bei olympischen Spielen, für die CDU im Bundestag, widmete dazu passend seine eindrückliche Festrede dem Thema „Zukunft der Sportvereine" (siehe Seite 18). Zukunftsängste braucht die SG Bettringen indes nicht zu haben. Nach 125 Jahren durfte einmal Zeit sein, inne zu halten und den Verein zu feiern."Da darf man richtig stolz sein", sagte Klaus Pavel, denn: „ohne Vereine wie die SG hat die Gesellschaft ein Defizit." Rems-Zeitung vom 08.03.2010
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125 Jahre SPORTGEMEINDE BETTRINGEN 1885 E.V.

Festakt zum Jubiläum am 7. März 2010 in der Uhlandhalle in Bettringen
Beginn 11.00 Uhr
- Präsentation der SG Bettringen
multimediale Diashow
- Begrüßung
1. Vorsitzender der SG Bettringen Erich Kümmel
- Begrüßung
Baubürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd Julius Mihm
- Festvortrag Eberhard Gienger
„Zukunft der Sportvereine"
- Suebia Gymnastics
Showeinlage
- Talkrunde mit den Ehrengästen
Moderation: Ralph Wild und Marius Weber
- Ehrung Verein
„Walter-Kolb-Schild vom DTB"
- Vorstellung Festbuch und Schlussworte
1. Vorsitzender der SG Bettringen Erich Kümmel
- Reckshow
Eberhard Gienger und Bernd Effing
- Sektempfang
- Änderungen vorbehalten - - Moderation: Ralph Wild und Marius Weber - Musikalische Darbietungen zwischen den Programmpunkten
Festwochenende vom 16. bis 18. Juli 2010
Freitag, den 16.07.2010 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr: Handballspiel 2. Bundesliga und Tischtennisakrobatik dazwischen Auftritt der suebias gymnastics Ab 22.00 Uhr: Partynight im Festzelt
Samstag, den 17.07.2010 Jugendfußballturnier Streettennis zum Mitmachen Tennis-Kleinfeldturnier Beachvolleyball Beachhandball Hochsprungmeeting Schach im Freien Tischtennis-Jugendturnier 18.30 Uhr: SG Bettringen Traditionself - wwg-Allstars (ehemalige VfB-Profis) Abends im Festzelt: Livemusik mit Sunrise
Sonntag, den 18.07.2010 Gaukinderturnfest des Turngau Ostwürttemberg
Änderungen vorbehalten
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